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Spiritlive Magazin Gesundheit

Heilkräuter – verborgene Kraft direkt vor der Haustür

von Philip Kunisch

Heilkräuter

Noch bevor sich der Winter gänzlich verabschiedet hat, können wir bereits unter schmelzenden Schneedecken die ersten vegetativen Sprösslinge und Vorreiter des herannahenden Frühlings bestaunen. Und nicht nur bestaunen, sondern sie darüber hinaus für unsere Gesundheit nutzen! Bereits im Februar finden wir trotz der noch vorherrschenden Kälte vereinzelt Wild- und Heilkräuter und das häufig direkt vor der Haustüre!

Was? Heilkräuter im Winter vor der Haustüre? Sie haben richtig gehört! Was sich in unserer von Technokratie beherrschten Epoche vielleicht unglaublich anhören mag, war noch vor wenigen Generationen Gang und Gäbe. Die Heilgaben, die uns die Natur jedes Jahr großzügig zur Verfügung stellt, waren für die Groß- oder Urgroßeltern noch Teil der Kultur und stellten eine wertvolle Ergänzung zur Hausapotheke sowie zum Speiseplan dar. Es ist ein durchaus fragwürdiger Evolutionsschritt, den wir als Menschheit aktuell durchlaufen, hin zu immer mehr prozessierter Nahrung und immer weniger Kontakt zur Natur. Denn wer die Natur nicht mehr mit einbezieht, der wird zwangsläufig selbst immer unnatürlicher. Dabei streben wir doch alle stets danach, so natürlich wie möglich zu sein?

Tja, du bist eben, was du isst. Und wer kennt nicht den Spruch: Der kürzeste Weg zurück zur Gesundheit ist der Weg in den eigenen Garten? Darauf kommt nun vielleicht die Antwort: „Aber ich habe leider keinen eigenen Garten.”
Das mag sein, und natürlich ist es schöner, seinen Privatgarten zu haben. Doch dies ist kein KO-Kriterium. Denn wir alle haben Zugang zu Grünflächen in unserer unmittelbaren Umgebung, selbst die Großstadt-Schamanen unter uns. Der große Garten namens Erde bietet eine fantastische Fülle an heilkräftigen Pflanzen, von denen der Großteil essbar ist und von denen die meisten Menschen heutzutage gar nichts mehr wissen.

Ein Gegentrend ist auch da, das ist spürbar und offensichtlich. Man braucht sich nur die Klickzahlen auf den sozialen Medien ansehen und stellt fest, dass da ein großes Interesse an alternativen und ursprünglichen Ansätzen und Methoden besteht. Die einen marschieren voller Begeisterung in die Digitalisierung, die anderen spüren, dass der natürliche Weg ihnen besser bekommt hinsichtlich der ganzheitlichen Gesundheit von Körper, Seele und Geist.

Doch lassen Sie uns doch einfach mal einen Blick auf einige Schätze des Frühjahrs werfen und was sie für uns bereithalten. Nach einem langen Winter gibt es nämlich fast nichts besseres, als die Nährstoff-Depots wieder mit frischen und knackigen Wildkräutern aufzufüllen!

 

Pionier Nr. 1: Die Vogelmiere:

Heilkräuter

Die Vogelmiere ist eine der schmackhaftesten Wildkräuter und Heilkräuter überhaupt! Sie gehört zu den Kaltsamern und beginnt oft bereits im Januar, sogar noch unter der Schneedecke, zu sprießen. Sie liebt lockere, feuchte Böden, ist aber recht unbedarft, was ihren Standort angeht. Man findet sie besonders häufig im Frühjahr und im Herbst, da sie die milderen Temperaturen bevorzugt. Ihr Geschmack ist frisch und erbsenartig, ähnlich jungem Mais. Zur Erkennung sei gesagt, dass sie eine zarte, niedrig wachsende Pflanze mit eiförmigen Blättern, kleinen sternförmigen weißen Blüten sowie dünnen, saftigen Stängeln ist. Eine Verwechslungsgefahr besteht im Grunde lediglich zu anderen ungiftigen Mierenarten, zum ebenfalls ungiftigen Ehrenpreis sowie entfernt zum leicht giftigen Acker-Gauchheil. Dieser besitzt jedoch keine weißen, sondern ziegelrote oder blaue Blüten.

Die Vogelmiere glänzt auf ganzer Linie durch eine großartige Nährstoffdichte an Vitamin A, B1, B2, B6 sowie Vitamin C. Zudem enthält sie Kalium, Silicium, Kalzium, Magnesium und Eisen. Weitere antioxidativ wirksame Stoffe machen sie zum perfekten Frühjahrs-Tonikum zum Entschlacken und Auftanken. Durch ihren hervorragenden Geschmack eignet sie sich prima als Salatgrundlage, als Frischsaft oder für die Exoten unter Ihnen als grünes Frühlings-Miso.

Rezept: Frühlings-Miso-Paste

Zutaten (für ca. 100 ml):

  • 3 große Handvoll Vogelmiere
  • 1 EL Misopaste oder 1 TL Salz + 1 TL Apfelessig
  • 1–2 EL Olivenöl
  • 1 TL gerösteter Sesam oder geröstete Sonnenblumenkerne
  • 1 kleine Knoblauchzehe
  • optional: Messerspitze Chili oder Ingwer

Zubereitung:

  1. Vogelmiere grob hacken.
  2. Alles im Mixer zu einer dunkelgrünen, cremigen Paste verarbeiten.
  3. Abschmecken – soll kräftig sein.

 

Verwendung:

  • Dünn aufs Brot
  • 1 TL in warme Speisen einrühren (nicht kochen!)
  • Als i-Tüpfelchen in Suppen kurz vor dem Servieren

Pionier Nr. 2: Das Scharbockskraut:

Heilkräuter

Scharbock, das ist ein alter Name für das Krankheitsbild Skorbut. Wie Sie sicherlich wissen, ist Skorbut eine Folgereaktion eines Vitamin C-Mangels. Insofern liegt auf der Hand, dass unser nächster Frühjahrs-Star eine fantastische Vitamin C-Quelle darstellt. Das Scharbockskraut wächst gern im Unterholz in eher schattigen bis halbschattigen Gebieten. Es bildet Teppiche und seine herz- bis nierenförmigen Blätter glänzen. Die goldgelben gestielten und sternartigen Blüten sind eine wahre Augenweide. Doch auch wenn die Blüten noch so hübsch und ansehnlich sind, bedeutet dies, dass die Pflanze bereits nicht mehr zu verwenden ist. Eine besondere Wichtigkeit bei dieser Pflanze besteht nämlich darin, dass sie nur vor der Blüte verwendbar ist! Während der Blüte bildet sie einen Stoff, sogenanntes Protoanemonin, das die Schleimhäute reizt! Also nochmal: nur vor der Blüte ist dieses wunderbare Kräutlein genießbar!

Damit der Konsum sich auch wirklich lohnt, ist es weiterhin wichtig, dass man die Blätter im besten Falle roh konsumiert, denn Vitamin C ist ein hitzelabiles Vitamin. Daher ist unsere Rezept-Idee selbstverständlich ein Rohkost-Rezept!

Zutaten:

  • 2 Handvoll Junge Scharbockskrautblätter
  • 250 g Butter oder pflanzliche Alternativ
  • 1 kleine Zwiebel
  • 1 Möhre
  • Prise Salz
  • Optional: Zitronenabrieb

Zubereitung:

  1. Butter aus dem Kühlschrank stellen, um sie ein wenig wärmer und weicher werden zu lassen.
  2. Die Blätter des Scharbockskrauts fein hacken
  3. Zwiebel ebenfalls klein hacken
  4. Die Möhre wird fein gerieben.
  5. Dann wird alles vermischt und mit Salz und ggf. Zitronenabrieb abgeschmeckt.

Et voila! Die Vitamin C-Booster Kräuterbutter ist fertig.

Verwendung:

  • Als Brotaufstrich
  • zu Ofengemüse
  • Kartoffel-Gerichten

 Pionier Nr. 3: Der Bärlauch

Heilkräuter

Allium ursinum – der bärige Lauch. So lautet der botanische Name dieses schmackhaften Gewächses, das sich je nach Temperatur und Witterung ab Anfang März zeigt. Vermutlich ist diese Pflanze weniger exotisch als die vorherigen beiden, da den Bärlauch viele bereits kennen. Doch womöglich können wir den bisherigen Wissensstand noch ein wenig auffrischen!

Bären vertilgen tatsächlich große Mengen dieser Pflanze nach ihrem Winterschlaf. Kein Wunder: eine breite Palette an Mineralien und Vitaminen (A, B1, B6, C), dazu organische Schwefelverbindungen und starke Antioxidantien machen den Bärlauch nicht nur kulinarisch, sondern auch für die Gesundheit interessant!

Er senkt den Blutdruck, fördert das Herz-Kreislaufsystem, unterstützt den Darm und aktiviert Leber und Galle. Er gilt als blutreinigend und entgiftend, perfekt für eine Frühjahrskur!
Nur bei der Partnersuche kann er hinderlich sein.

Abschließend, bevor wir unser Rezept durchgehen, sei noch der Warnhinweis gegeben, beim Bärlauch-Sammeln keine giftigen Maiglöckchen und Herbstzeitlosen versehentlich zu pflücken. Die Identifikation des Bärlauchs ist nicht schwer. Mit ein wenig Achtsamkeit und Bewusstheit ist das Risiko gen Null gehend.

Rezept: Bärlauch-Pesto

Zutaten (für ca. 200 ml)

  • 2 große Handvoll frische Bärlauchblätter (ca. 50 g)
  • 50 g Nüsse oder Kerne (Walnüsse, Sonnenblumenkerne, Cashews, etc.)
  • 60 ml Olivenöl
  • Salz
  • optional: etwas Zitronensaft

Zubereitung:

  1. Bärlauch gründlich waschen und trocken tupfen und grob hacken
  2. Nüsse/Kerne in Wasser einweichen (ca. 2 Std. oder über Nacht), Wasser abgießen
  3. Alle Zutaten im Mixer zu einer cremigen Paste pürieren
  4. Mit Salz und ggf. Zitronensaft abschmecken

Verwendung:

  • als Brotaufstrich
  • zu Pasta, Kartoffeln oder Ofengemüse
  • 1 TL in warme Speisen einrühren (nicht kochen!)

 

Pionier Nr. 4: Der Huflattich

Heilkräuter

Ebenfalls einer, der mit als allererster im Frühjahr durch die Schneedecke sein Köpfchen aus der Erde empor ragt, ist der Huflattich. Jahrhunderte lang als große Heilpflanze verehrt, inzwischen teilweise verpönt, befreit er beanspruchte Atemwege und hilft bei allen erdenklichen Bronchialleiden. Sein botanischer Name lautet Tussilago. Das wiederum stammt aus dem Lateinischen und setzt sich zusammen aus den Wörtern tussis = Husten und –agere = vertreiben. Der Huflattich ist also ein Hustenvertreiber.

Zur Erkennung des Huflattichs lässt sich sagen, dass er auf den ersten Blick aufgrund seiner gelben Korbblüte wie Löwenzahn aussieht. Am Stängel erkennt man jedoch auf den zweiten Blick den Unterschied. Der Stängel des Huflattichs ist nämlich beschuppt, das heißt, er hat Ansätze von Blättern, die violett bräunlich sind, was die Wirkung erzeugt, er habe einzelne ineinandergesteckte Segmente.

Und wieso ist er inzwischen verpönt? Das liegt daran, dass im Huflattich vor einigen Jahren eine besondere Stoffklasse der sogenannten Pyrrolizidinalkaloide entdeckt wurde, welche in höheren Mengen für Lernbeeinträchtigungen sorgen können.
Vielleicht wirkt das nun nicht so, als wäre die Natur besonders einladend und ungefährlich. Doch, das ist sie. Wenn man den Huflattich mal hier oder da in Form eines Tees verwendet, ist das nicht bedenklich. Schwangeren, Kindern oder Leberkranken würde ich davon abraten.

In diesem Sinne wünsche ich Ihnen ein gesundes Frühjahr. Diese drei hier vorgestellten Pflanzen sind ein kleiner Auszug aus einem gigantischen Angebot, der nur darauf wartet, erkundet und reintegriert zu werden.

Philip Kunisch (geb. 1991) ist Kräuterkundler, ganzheitlicher Ernährungs- und Gesundheitsberater und B.Sc. in Technologie und Biotechnologie der Lebensmittel (TU München). Schon seit seiner Jugend gilt sein besonderes Interesse unseren heimischen Heilkräutern; sein Wissen gibt er in Kräuterführungen sowie Seminaren und Ausbildungen im Bereich Detox, Meditation und Kräutermedizin weiter.

www.mehrgesundheit.org

Heilkräuter
Heilkräuter

 

 

Philip Kunisch, Essbare Heilkräuter und Wildpflanzen

223 Seiten, 14,00 Euro

Mankau Verlag

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